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Der Kunstmaler Willy Fries –
Archiv- und Ausstellungsbesuch

Donnerstag, 12. November 2020, 18.30 Uhr
Archiv Willy Fries, Ebnaterstrasse 34 B, Wattwil

Der in Wattwil aufgewachsene Willy Fries bricht 1929 sein Studium an der Universität Zürich zugunsten einer Laufbahn als freier Künstler ab. Es folgen Ausbildungsaufenthalte u.a. in Paris in der Académie de la Grande Chaumière mit Fernand Léger und 1929 – 1934 in Berlin, hier Kontakt mit der bekennenden Kirche um Dietrich Bonhoeffer. Ab 1935 entsteht mit dem Gemäldezyklus Die grosse Passion, der die Leidensgeschichte Christi in der damaligen Gegenwart und mit dem Toggenburg als Kulisse schildert, sein Schlüsselwerk. Es steht für Widerstand und Schuldeingeständnis – auch der Schweiz – im Zusammenhang mit dem Zweiten Weltkrieg und für den Wunsch nach Frieden. Das Werk wurde von politischer Seite vehement angegriffen und instrumentalisiert.

Silvan Altermatt von der Stiftung Willy Fries führt uns durch das eindrückliche Archiv.

Weitere Infos: www.willy-fries.ch


Brucherseifer und «Monte Verità in Amden» –
Ein Streifzug durch Randbereiche der Kunst

Samstag, 12. Dezember 2020, 13.30 Uhr
Ortsmuseum Amden

Der Grafikdesigner, Illustrator und Videokünstler Stefan Brucherseifer zeigt erstmals einen Querschnitt seines Schaffens im Kunstmuseum Amden. Nebst seinem Werk lernen wir Herausforderungen und Visionen eines jungen Künstlers kennen, der Kunst zum Brotberuf machen will. Auch im zweiten Teil geht es um Visionen: Bruno Glaus wirft einen Blick zurück auf die Künstlerkolonie am Grappenhof in Amden aus dem letzten Jahrhundert (1901 – 1912): Okkultisten, Spiritisten, Hochstapler – Josua Klein und Tempelbauer Fidus u.a.; Roman Kurzmeyers Buch dazu liegt im Shop auf.